Bilder aus "Schweiß – Bilder der Jagd" von Markus Zeiler

Neu erschienen:

Trophäe und Aberglaube

Bernd E. Ergert

Ob Steinbockhorn, Hirschgeweih oder Bezoarkugel, ob Hirschgrandeln, Habichtsklaue oder Wolfszahn, ob Bärenschädel oder Mardergebiss, Biberzahn oder Murmelnager, Adlerfeder, Birkhahnsichel oder Huchenflossen – schon seit geschichtlicher Frühzeit bewahrte der Mensch Teile seiner Jagdbeute auf. Waren das „Trophäen“ im heutigen Sinne? Wohl kaum. Anders als heute hatten diese „Trophäen“ meist eine kultische oder magische Bedeutung. Der Mensch stand der Natur ja ungeschützt gegenüber und erhoffte sich durch das Tier Teilhabe am Göttlichen, erhoffte sich Schutz vor Gefahren, erhoffte sich Heilung von Leiden oder Linderung von Schmerzen. Knochen, Hörner und Zähne wurden daher zu Amuletten und Talismanen verarbeitet, denen ein jeweils ganz besonderer Zauber innewohnte. So schützten etwa Hirschgeweihe vor Blitzen, Wolfszahnlutscher halfen dem Kind beim Zahnen, der Penisknochen von Dachs, Fuchs und Bär stärkte dem Manne die müden Lenden, ebenso wie die Federn, die man ihm in die Hose nähte.
Der Autor, Bernd Ergert, war lange Jahre Direktor des Münchner Jagd- und Fischereimuseums. Er hat sein Leben lang der Bedeutung von Grandeln, Geweihen, Krucken und Bezoarsteinen nachgespürt und legt nun im Buch „Trophäe und Aberglaube“ sein umfangreiches Wissen offen. Zu seinem Buch sagt er: „Mit dem Schreiben dieses Buches habe ich die Absicht verbunden, einen kleinen Blick in das Schatzkästlein des alten Jäger- und Volksglaubens zu ermöglichen. Für den jungen Jäger sind die Zeilen vielleicht Anregung, in der Jagd mehr zu sehen als nur die Hörner, wie unsere Vorderen es taten. Die alten Bräuche mahnen uns, die Trophäen des erbeuteten Wildes würdig zu behandeln. Wir gerechten Jäger ehren damit das Wild und heben die ethischen Werte des Weidwerks hervor – einer uralten Betätigung des Menschen.“
„Trophäe und Aberglaube“ ist eine Fundgrube für jeden, der in der Jagd mehr sieht als schnödes Regulieren. Bebildert ist dieses Buch mit einzigartigen Fotos: vom erlesensten Grandelschmuck aus königlichen Schatullen über Steinbockdosen bis hin zum Gamsbesteck von Erzherzog Johann.
160 Seiten. Rund 70 großteils farbige Fotos und Abbildungen.

Preis: Euro 35,–

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Dachse - auf nächtlichen Pfaden

Jürgen Huhn

Dachse sind in fast allen Revieren unserer Breiten heimisch. Begegnungen mit Grimbart sind jedoch eher selten. Denn während des Tages ruht er meist im Bau, und erst nachts, wenn die meisten Menschen schlafen, ist seine Zeit gekommen. Dann geht er auf Nahrungs- oder Partnersuche und steckt stempelnd sein Revier ab. Der nächtlichen Lebensweise entsprechend, ist meist das Wissen über seine Gepflogenheiten sehr begrenzt. Wovon lebt er genau? Wie sind seine Baue beschaffen? Wann zieht er sich in die Winterruhe zurück? Wie oft unterbricht er sie? Wann wacht er endgültig wieder auf? Wann kommen die Jungen zur Welt? Wie sehen sie aus, wie entwickeln sie sich? Wie gehen Reviernachbarn miteinander um? Wie hart werden Kämpfe ausgefochten? – Trotz der Allgegenwart des Maskenmannes in den Revieren findet man nur schwer brauchbare Antworten auf diese Fragen. Es gibt im deutschsprachigen Raum kaum lesbare Literatur über ihn.
Das war Grund genug für den Autor, seine vielfältigen Erfahrungen mit Dachsen aufzuzeichnen. Seit Jahrzehnten nimmt er verwaiste Dachswelpen in seinem Forsthaus auf, päppelt sie auf und führt sie Schritt für Schritt an ein Leben in freier Wildbahn heran. Auch dort begleitet er sie, bis sie endgültig abwandern oder ums Leben kommen.
Im vorliegenden Buch beschreibt der Autor vor allem das Leben und Aufwachsen zweier Jungdachse, die letztlich, inzwischen in freier Wildbahn lebend, eine Familie gründen. Drei Jahre hat er sie begleitet, vom blinden, hilflosen Welpenalter an bis weit hinein ins Erwachsenenalter, als schließlich eigener Nachwuchs da war. Die Dachsfähe vertraute ihrem Ziehvater so sehr, dass er sie sogar im Wurfbau mit den drei Jungen besuchen durfte. Den Dachsrüden begleitete er des Nachts auf seinen Reviergängen, sah ihm beim Markieren des Reviers zu, beim Kampf mit seinem wildlebenden Nachbarn, und er wurde zur Paarungszeit sogar selbst von ihm angefallen. Der Rüde fand letztlich ein gewaltsames Ende, die Jungen suchten sich eigene Reviere, und eines Tages verschwand auch die Fähe auf Nimmerwiedersehen …
144 Seiten, rund 100 Farbfotos.

Preis: Euro 39,–

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Birschgänge

Bruno Hespeler

Bruno Hespeler muss man nicht vorstellen. Nicht als Jagdpraktiker, nicht als Fachschriftsteller, nicht als Schriftsteller. Er ist längst zur eigenständigen Marke geworden. Die „Birschgänge“ führen durch sein erfülltes, intensives Jägerleben. Ein Leben, in dem fast jeder Tag ein Jagdtag war. Die „Birschgänge“ zu lesen bedeutet, ihn auf seinen Reviergängen zu begleiten, seine Stimmungen aufzunehmen, seine Spannung zu fühlen, mit ihm zu schmunzeln oder auch melancholischen Gedanken nachzuhängen. Man darf mit ihm erleben. Man ist aber auch angehalten, anhand seiner Erfahrungen Traditionen und althergebrachte Meinungen zu hinterfragen und sich mit seiner fundierten Kritik auseinanderzusetzen.
Das Buch erzählt Erlebtes zu jeder Woche des Kalenderjahres, zu jedem Monat des Jagdjahres; von der Schnepfenjagd über die Hahnenjagd, vom Rehwild über die Hirschbrunft bis zum Fuchspassen. Bruno Hespeler begleitet sowohl in seiner ihm eigenen, Stimmung schaffenden Sprache als auch mit Fachwissen und Erfahrung durch das ganze Jagdjahr; beginnend mit der Vorfreude aufs Rehjagern im April bis hin zum Warten auf das Auftauchen der ersten Schnepfen im März. Bruno Hespeler erlaubt dem Leser ihn zu begleiten. Durch ein Jahr prall gefüllt mit jagdlichem Erleben.
Fotos des Jagd- und Naturfotografen Markus Zeiler – bekannt durch seinen Kultband „Schweiß“ – liefern einen stimmungsvollen Einstieg in jeden Monat des erzählten Jagdjahres.
240 Seiten, 21 Farbfotos.

Preis: Euro 29,–

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Zeitfragen - Gegen die Beschleunigung - für eine andere Zeitkultur

Peter Heintel

Das Rad der Zeit dreht sich schneller und schneller. Manche werden von ihm überrollt. Viele leiden unter dem Tempo, für das der Mensch nicht geschaffen ist. Es ändert aber nichts daran: Das Rad der Zeit dreht sich unbarmherzig weiter, angetrieben von ständigem Wettbewerb und der dazupassenden Technik. Zeit wird weiter verdichtet, der Mensch weiter beschleunigt. Was dabei meist auf der Strecke bleibt, ist das Nachdenken. Beim Nachdenken hinterfragt man auch sein eigenes Tun und korrigiert sich, wenn man merkt, dass man vom Weg abgekommen ist. Wenn man aber dahinhastet und sich keine Zeit zum Nachdenken nimmt, kommt man leicht vom Weg ab und landet in der Wildnis. Es kann sein, dass wir längst in der Wildnis angekommen sind.
Früh wie kein anderer hat der Klagenfurter Philosophieprofessor Peter Heintel darauf hingewiesen, wie wichtig gelegentliches Innehalten für den Menschen ist. Heintel, Gründer des „Vereins zur Verzögerung der Zeit“, ist seit Langem überzeugt, dass Entschleunigung not tut. Er zeigt, wie wichtig es für den Menschen und die Gesellschaft ist, von Zeit zu Zeit innezuhalten, um sich von fremdbestimmten Vorgaben zu lösen und auf den eigenen Rhythmus zu besinnen.
Wer sich die Zeit nimmt, die „Zeitfragen“ zu lesen, wird die Zeit mit anderen Augen sehen. Auch und gerade ein Jäger.
176 Seiten.

Preis: Euro 15,–

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Fuchs

Hubert Zeiler

Der Fuchs ist einer der großen Gewinner unserer Kulturlandschaft. In fast allen Winkeln Europas ist er zu Hause. Er ist allgegenwärtig, und trotzdem bekommt man ihn aufgrund seiner nächtlichen Lebensweise nur selten zu Gesicht. Wie sieht sein Leben genau aus? Wovon ernährt er sich? Wie hält er es mit der Familie? Wie werden die Jungen aufgezogen? Wie weit wandert er? Wie alt wird er? Kann der Jäger die Bestände regulieren? – Diese und viele andere Fragen werden in dem leicht verständlichen und mit mehr als 100 Farbfotos großzügig illustrierten Buch von Hubert Zeiler, einem der besten Wildbiologen unserer Tage, ausführlich beantwortet.
Aus dem Inhalt:
• Herkunft
• Verbreitung und Lebensraum
• Verhalten
• Nahrungsspektrum
• Der Fuchs im Wechselspiel der Raubtiere (Wolf, Luchs, Dachs & Co)
• Krankheiten
• Jagd und Bestandeskontrolle
• Mythos Fuchs

Fazit: Der hochwertige Leinenband „Fuchs“ von Hubert Zeiler bringt das Wissen um den Rotfuchs auf den Stand der Zeit. Wer sich auch nur ein bisschen für den Fuchs interessiert, kommt um dieses Buch nicht herum.
184 Seiten, mehr als 100 Farbfotos.

Preis: Euro 35,–

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Jagdwaffen-Handhabung

Christoph Burgstaller und Hubert Stock

Diese Fibel zeigt Schritt für Schritt die Handhabung der gängigsten Jagdwaffen: Vom Aus-dem-Schrank-Nehmen über das Laden, Entladen und Entspannen beschreibt diese Foto-Fibel in detailgenauen Bildern alle Handgriffe an folgenden Gewehren bzw. Kurzfeuerwaffen:
• Repetierer von Steyr (klassisch, SBS, SM 12)
• Repetierer von Blaser (R 8)
• Repetierer von Mauser (K 98, M 03)
• Repetierer von Sauer (202)
• Kipplaufbüchse (Blaser K 95)
• Hahn-Doppelbüchse
• Bockbüchsflinte (Blaser BBF 97)
• Hammerless-Bockbüchsflinte
• Bockflinte (Beretta)
Die Handhabung der Faustfeuerwaffen für den Fangschuss – Pistole und Revolver – runden den Bogen der Fotofibel ab.

Der Jungjäger lernt mit dieser Fibel spielend den souveränen, richtigen und sicheren Umgang mit Jagdgewehren. Gleichzeitig verschafft das Buch dem Jäger einen hervorragenden Überblick über die gängigen Jagdgewehre und kann somit als rasche Entscheidungshilfe bei der Anschaffung eines neuen Gewehres herangezogen werden. Der Jagdaufseher bzw. der erfahrene Jäger findet in der Fotofibel ein leicht handhabbares Nachschlagewerk, das garantiert, dass er mit jeder gängigen Jagdwaffe gut zurechtkommt.
112 Seiten. 198 aussagekräftige Farbfotos.

Preis: Euro 23,–

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Jagdprüfungsbehelf

Michael Sternath (Hsg.)

Die bereits 18. Auflage dieses Buch-Klassikers bietet wieder Jagdwissen in geballter Form. Von der Altersbestimmung beim Rotwild bis zur Eiablage bei der Krickente. Vom Schrotdurchmesser bis zum Parallaxe-Fehler beim Zielfernrohr. Von den Signalen bei der Treibjagd über die verpönten Jagdtage bis zur brauchtumsgerechten Streckenlegung. Neben altbewährtem Wissen, das ergänzt und auf den letzten Stand gebracht wurde, reihen sich aber auch Kapitel mit brandaktuellen Themen: Was ändert sich durch die EU in der Jagd? Welche engen Beziehungen gibt es zwischen der Wildtier und Wald? Und wie muss ein Jagdhund gehalten werden?
Der Jagdprüfungsbehelf ist nicht nur unverzichtbare Lernunterlage für jeden Jungjäger, sondern beantwortet kompetent all jene Fragen, die sich im Lauf eines Jägerlebens stellen.
640 Seiten, rd. 500 Farbfotos.

Preis: Euro 73,–

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buch des monats

Rehe in Europa

Bruno Hespeler.
Bruno Hespeler ist einer der erfahrensten Rehwild-Praktiker Mitteleuropas. Er hat die Rehe und auch die Forschung an Rehen zeit seines Lebens hautnah miterlebt. Im Buch „Rehwild in Europa“ legt er sein ganzes Wissen ums Rehwild vor: Wie verhalten sich Rehe im Jahreslauf? Wie nutzen sie ihre Lebensräume? Kann man sie zählen? Brauchen Rehe einen Abschussplan? Wie sicher ist die Altersansprache? – Dies sind nur ein paar der Fragen, die in diesem kapitalen, großzügig illustrierten Werk beantwortet werden. Besonders interessant: Die Übersichten, wie man in den anderen Ländern Europas mit den Rehen umgeht.
320 Seiten, rund 200 Farbbilder.

Preis: Euro 65,–

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